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Aktuelles Hessen

Klinikschließungen bedrohen Versorgung von Lipödem-Patientinnen

20. Februar 202620. Februar 2026
Klinikschließung Lipödem FREIE WÄHLER Hessen

Gemeinsame Stellungnahme
FREIE WÄHLER Hessen Frauen & LAG Gesundheit, Pflege und Soziales


Die FREIE WÄHLER Hessen Frauen sowie die Landesarbeitsgemeinschaft Gesundheit, Pflege und Soziales schließen sich der Kritik des LandesFrauenRats Hessen ausdrücklich an und zeigen sich tief besorgt über die drohenden Schließungen spezialisierter Einrichtungen für Lipödem-Patientinnen in Bad Nauheim und Bad Homburg.

Die Versorgungslage für Betroffene ist bereits heute unzureichend. Lipödem ist eine chronische, medizinisch anerkannte Erkrankung mit erheblichen körperlichen und psychosozialen Folgen, die fast ausschließlich Frauen betrifft und selbst bei schneller Diagnose sowie guter Behandlung häufig mit einem langen Leidensweg verbunden ist. Gerade deshalb ist der Zugang zu spezialisierten Behandlungs- und Rehabilitationsangeboten kein Luxus, sondern ein elementarer Bestandteil gesundheitlicher Daseinsvorsorge. Wird das bestehende Angebot weiter reduziert, drohen längere Wartezeiten, größere Versorgungsräume und damit eine faktische Verschlechterung der Behandlungssituation für viele Patientinnen.

Aus gesundheitspolitischer Sicht ist es nicht hinnehmbar, wenn spezialisierte Strukturen wegfallen, ohne dass gleichwertige Alternativen geschaffen werden. Wer Frauengesundheit politisch priorisiert, muss dies auch in konkreten Entscheidungen belegen. Die Sicherung spezialisierter Versorgungseinrichtungen gehört zwingend dazu.

Christin Jost, Leiterin der LAG Gesundheit, Pflege und Soziales und Kreisvorsitzende der FREIE WÄHLER Hochtaunus, erklärt:
„Die mögliche Schließung des Standorts Bad Homburg betrifft unsere Region unmittelbar. Für viele betroffene Frauen im Hochtaunuskreis ist diese Einrichtung eine zentrale Anlaufstelle. Wenn solche spezialisierten Angebote wegfallen, bedeutet das nicht nur längere Wege, sondern real schlechtere Versorgung. Wer gesundheitliche Chancengleichheit ernst meint, darf solche Strukturen nicht zur Disposition stellen.“

Die FREIE WÄHLER Hessen Frauen und die LAG Gesundheit, Pflege und Soziales fordern daher:

  • den konsequenten Einsatz der Landesregierung für den Erhalt der betroffenen Standorte,

  • eine transparente Prüfung der Versorgungslage für Lipödem-Patientinnen in Hessen,

  • eine langfristige Strategie zur Sicherung spezialisierter rehabilitativer und lymphologischer Behandlungskapazitäten,

  • sowie eine stärkere gesundheitspolitische Berücksichtigung geschlechtsspezifischer Erkrankungen.

Gesundheitspolitik muss sich am tatsächlichen Bedarf orientieren. Betroffene Frauen benötigen keine weiteren strukturellen Hürden, sondern verlässliche Versorgungswege, fachliche Kompetenz und politische Verantwortung, die diesen Namen verdient.

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